Bischof Hein besuchte den Ev. Stadtkirchenkreis Kassel

Im Schatten des Endspurtes der Fußball-Weltmeisterschaft hat der Bischof der Landeskirche, Prof. Dr. Martin Hein, den Stadtkirchenkreis Kassel besucht. Am Samstag führte Bischof Hein ein Gespräch zum Thema Kirchenasyl und traf dabei mit Asylsuchenden, Fachleuten und Kirchenvorstehern zusammen, die bereits Kirchenasyl in ihrer Gemeinde gewährt haben. Danach schloss sich eine Besichtigung des neuen Stadtteilzentrums «Vorderer Westen» an.

Am Samstag vor der Kasseler Friedenskirche: Bischof Martin Hein (Mitte) mit (v.l.) Dekanin Barbara Heinrich, Pröpstin Kathrin Wienold-Hocke und Dekan Jürgen Renner. Foto: medio.tv/socher

Weitere Eindrücke zum Bischofsbesuch finden Sie auf der Webseite der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Im Pressegespräch verwies Bischof Hein auf die Notwendigkeit von Kirchenasylen und bezeichnete diese als Akt der Humanität und Barmherzigkeit. Vier evangelische Kirchengemeinden in Kassel haben dieses Jahr schon ein Kirchenasyl gewährt. Nach der erfolgreichen Beendigung von zwei Kirchenasylen werden aktuell noch drei Asylsuchende von den Gemeinden betreut. Die Zahl der Kirchenasyle zeigt mit der steigenden Zahl von Asylsuchenden in Deutschland ebenfalls eine stark steigende Tendenz. Gab es 2010 bundesweit 31 Kirchenasyle, die die «Bundearbeitsgemeinschaft Kirchenasyl» registrierte, sind es seit Jahresbeginn schon 127 Kirchenasyle mit 217 Personen davon 64 Kinder (Stand: 11. Juli 2011). In der Montagsausgabe der Hessischen Allgemeinen (Kassel-Mitte) ist zu lesen:

// lk, Stand: 14. Juli | Mit Informationen von ekkw.de | Foto: medio.tv/Socher