150 Jahre Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel

150 Jahre Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel

Unter dem Motto „Mitten im Leben – Gott sei Dank“ feiert das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel 2014 seinen 150. Geburtstag. Als Evangelisches Diakonissenhaus wurde die Einrichtung 1864 in Treysa gegründet und zog 1883 nach Kassel. Am aktuellen Standort in der Goethestraße 85 blickt „das Diako“, wie man es in Kassel liebevoll nennt, somit auf eine über 130-jährige Geschichte zurück. Alle Jubiläumsveranstaltungen können Sie hier einsehen, die Höhepunkte im Jubiläumsjahr sind:

Das Auftaktfest „Geboren in Kassel“ an Samstag, den 26. April 2014, soll Kassels größte Geburtstagsfeier werden. In den Kreißsälen „des Diakos“ erblickten Tausende das Licht der Welt. Reiner Degenhardt, Projektkoordinator für die Jubiläumsveranstaltungen, hofft, dass aus jedem Jahrgang mindestens zwei Menschen in die Goetheanlage kommen, die im Diakonissenhaus und in den angeschlossenen Geburtshilfe-Abteilungen zur Welt gekommen sind. Auf die “Jahrgangbotschafter” warten kleine Überraschungen. Ab 14 Uhr startet das bunte Rahmenprogramm mit Musik, Spiel und Spaß, Überraschungsgästen, Erinnerungen und natürlich Gutes für Leib und Seele.

Konzertmeditation “Dein Engel geht mit” mit Pater Anselm Grün & Hans Jürgen Hufeisen am Mittwoch, 11. Juni 2014 von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr in der Friedenskirche. Tickets (verschiedene Preisgruppen von 16 bis 23 Euro) gibt es bei Gestochen Scharf (Dörnbergstraße 12), dem HNA-Kartenservice und an der Pforte im Mutterhaus (Goethestraße 85).
Sonntag, 29. Juni 2014, JAHRESFEST „in allen meinen Taten“:  Mit einem festlichen Gottesdienst um 10:00 Uhr beginnt in der Mutterhauskirche des Diakonissenhauses das 150. Jahresfest. Wie in jedem Jahr werden in diesem Rahmen auch Ehrungen vorgenommen und die Goldenen Kronenkreuze der Diakonie verliehen. Liturgie/Leitung: Oberin Kerstin Hering/ Pfr.Christoph Kuhnke Predigt: Dr. Wolfgang Gern Musik: Chor und Orchester des Mutterhauses, Leitung Martin Forciniti.
Abschlussfest am 18. Oktober 2014: Am 18. Oktober 1864 wurde in Treysa das Mutterhaus der Diakonissenschwesternschaft gegründet und wenige Jahre später nach Kassel verlegt. 150 Jahre danach blicken wir zurück und nach vorn: Mitten im Leben – Gott sei Dank. Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, wird die Festpredigt zu Beginn dieses Jubiläumstages halten. An den Gottesdienst um 14.00 Uhr in der Friedenskirche in Kassel schließt sich ein Empfang im benachbarten Stadtteilzentrum an.

Hintergrund: „Das Diako“

Geschichte:
1864
Gründung des Hessischen Diakonissenhauses in Treysa in einer stillgelegten Papiermühle mit Aufnahme von Kranken und ihrer Pflege durch die ersten Diakonissen.
1881 Die Stiftung zieht nach Kassel.
1883 Das neue Krankenhaus (rechts im Bild, Quelle) mit Mutterhaus in Wehlheiden bei Kassel (jetzt Kassel, Goethestr. 85) wird in Betrieb genommen. Damit wird der Umzug des Diakonissenhauses von Treysa (jetzt Schwalmstadt) nach Kassel vollzogen.
1944 Durch Bombenangriffe wird das Krankenhaus so stark zerstört, dass der Krankenhausbetrieb ausgelagert werden muss.
1954 Das wieder aufgebaute Diakonissen-Krankenhaus in der Goethestraße kann seinen Betrieb wieder aufnehmen.
1962 Einweihung der Mutterhauskirche

Die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel:
• ist mit 40 % Minderheitsgesellschafterin der AGAPLESION DIAKONIE KLINIKEN KASSEL mit dem Burgfeld-Krankenhaus, Diakonissen-Krankenhaus und Frauenklinik Dr. Koch.
• ist Träger eines Altenhilfebereichs mit dem Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und dem Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen.
• betreibt Einrichtungen im Jugendhilfebereich mit dem Kinder- und Jugendheim im Kleinen Holzweg und drei Tageseinrichtungen für Kinder.
• hat mit dem Diakonie-Zentrum für Schädel-Hirn-Verletzte in Nordhessen gemeinnützige GmbH (ZeHN) 2012 das Arbeitsfeld der diakonischen Stiftung erweitert.
• mit dem Mutterhaus ist geistliche Heimat von rund 40 Diakonissen. In den Einrichtungen der Stiftung, die 2014 ihr 150-jähriges Bestehen feiert, arbeiten rund 400 Menschen haupt- oder ehrenamtlich.
• liegt im Gemeindebezirk der Friedenskirche.

In Kürze finden Sie auch alle weiteren Termine in unserem Gemeindekalender. // lk, Stand: Montag: 24. März 2014