Gestiegene Wahlbeteiligung – Die Wahl zum Kirchenvorstand ergab:

Gestiegene Wahlbeteiligung – Die Wahl zum Kirchenvorstand ergab:

447 abgegebene Stimmzettel (241 Urnen- und Briefwahl + 206 Online), davon 446 gültige und 1 ungültiger. Zwei weitere Briefwahlunterlagen ohne Briefwahlschein wurden für ungültig erklärt. Jeder Wähler hatte maximal acht Stimmen, die abgegebenen 2825 Stimmen verteilen sich wie folgt:

Kandidierende Stimmen Stimmen [Prozent] gewählt [ja – nein] Reihenfolge [1-15] 5-%-Hürde gemäß § 25 (1) KV-WahlG
Elsas 294 10,41 % ja 1 65,92 %
Flögel 250 8,85 % ja 2 56,05 %
Goldbach 202 7,15 % ja 7 45,29 %
Grotthaus 209 7,40 % ja 6 46,86 %
Gutsch 191 6,76 % nein 9 42,83 %
Kathmann 111 3,93 % nein 15 24,89 %
Koch *217* 7,68 % ja 3 *Losverfahren* 48,65 %
Krägelius 160 5,66 % nein 11 35,87 %
Möhlenbrock 198 7,00 % ja 8 44,39 %
Müller 210 7,43 % ja 5 47,09 %
Roland 129 4,57 % nein 13 28,92 %
Schilling 138 4,88 % nein 12 30,94 %
Schweinebraten 112 3,96 % nein 14 25,11 %
v. Stockhausen *217* 7,68 % ja 4 *Losverfahren* 48,65 %
Weisker 187 6,6 % nein 10 41,93 %
Gesamt: 2825 ~100 % 8 gewählt 100 Stimmen pro
100 Stimmzettel entsprechen 100 %

Chronologie:

30. September 2013 – 0.55 Uhr: Die letzten Ergebnisse, die hier präsentiert werden, wurden aktualisiert.

23.30 Uhr: Der etwas übermüdete Wahlvorstand hat das Protokoll fertigstellt und unterzeichnet. Alle Wahlunterlagen werden dem geschäftsführenden Pfarrer zugestellt. Wahlbeschwerden sind an den Kirchenvorstand der Gemeinde zu richten. Berufung ist beim Kreiskirchenvorstand möglich. In letzter Instanz entscheidet das Landeskirchengericht über Wahlanfechtungen.

Nach 23 Uhr: Mittels Liste und Gegenliste wurde das Ergebnis der Urnen- und Briefwahl ermittelt. Das Ergebnis der Online-Wahl wird addiert. Die Rangfolge wird erstellt. Da zwischen KOCH und v. STOCKHAUSEN Stimmgleichheit herrscht, muss [gemäß § 25 (1) KV-WahlG] gelost werden. Das Brandenburger Tor der 50-Cent-Münze ist oben, KOCH gewinnt. “Die nicht gewählten Kandidaten gelten als Ersatzleute, soweit die Zahl der auf sie entfallenden Stimmen mehr als fünf von Hundert der abgegebenen gültigen Stimmzettel beträgt.” Sollte einer der oben mit den Nummern von 1 bis 8 gekennzeichneten gewählten Kirchenvorsteher das Amt nicht annehmen oder später ausscheiden, gelten die anderen 7 – gemäß Reihenfolge – als Nachrücker. Alle haben die notwendige 5-Prozent-Hürde erreicht (Zahl der Stimmen größer als 5 von 100 der gültigen Stimmzettel).

22 Uhr: Nach dem das Wahlverzeichnis endgültig gesichtet wurde, wird festgestellt: Es gab 3816 Wahlberechtigte (3820 Wähler/-innen im Verzeichnis – weitere 17 wurden zugelassen – 21 gestrichen). Die offizielle, ans LKA gemeldete, Wahlbeteiligung beträgt nun 11,71 Prozent und liegt damit über der von 2007.

Nach 3 Stunden Auszählung (21 Uhr) steht das Ergebnis immer noch nicht fest. Es wurden bei der Urnen- und Briefwahl 241 Stimmzettel abgegeben. Nach dreimaliger Sichtung des Wahlverzeichnisses sind dort aber nur 239 Stimmabgaben vermerkt. Die Auszählung der Stimmzettel ist schon zur Hälfte abgeschlossen.

Wahlbeteiligung*:
18.00 Uhr: 447 Wähler/-innen – 12,0 Prozent
15.00 Uhr: 395 Wähler/-innen – 10,6 Prozent
12.00 Uhr: 311 Wähler/-innen – 8,4 Prozent
11.00 Uhr: 294 Wähler/-innen – 7,9 Prozent
9.00 Uhr (Brief-/Onlinewahl): 240 (34 + 206) Wähler/-innen, 6,4 Prozent
(2007 haben 385 Personen gewählt, damit war die Wahlbeteiligung einstellig, da damals die Zahl der Wahlberechtigen höher war.)

* Die Angaben zur Wahlbeteiligung enthalten kleinere Ungenauigkeiten. Für die Online-Wahl waren 3723 Gemeindeglieder zu gelassen. Durch Zu- und Wegzug sowie Umpfarrungen, Aus- und Eintritte stimmt die Zahl der tatsächlich Wahlberechtigten nicht exakt überein.

Quelle: Der Wahlvorstand der Ev. Friedenskirche Kassel

Lukas Kiepe zur Wahl: “Augenscheinlich hat die neue Möglichkeit der Online-Wahl (206 Wähler/-innen) die Briefwahl (bisher 34 Wähler/-innen) verdrängt. Zudem hat die Online-Wahl neue Wählergruppen erschlossen und damit die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2007 deutlich gehoben. Nicht nur junge Wahlberechtigte haben von ihrem Wahlrecht online Gebrauch gemacht. Die älteste Online-Wählerin wurde 1923 geboren.”