Podcast: Rundfunk-Gottesdienst zum Nachhören

Podcast: Rundfunk-Gottesdienst zum Nachhören

Der Rundfunk-Gottesdienst zum Karfreitag kann im hr4-Podcast hier nachgehört, die Predigt von Pröpstin Katrin Wienold-Hocke hier nachgelesen werden.

Mitwirkende:

  • Pröpstin Katrin Wienold-Hocke (Predigt)
  • Hermann Hillebrand (hr4)
  • Martin Forciniti (Orgel, musikalische Gesamtleitung)
  • Chor der Friedenskirche Kassel unter der Leitung von Carsten Rohrberg
  • Traudl Schmaderer (Sopran),
  • Ulrich Pühn (Flöte)
  • Cornelius Schmaderer (Cello).

Verraten und verlassen

Im Mittelpunkt der Predigt geht es um schmerzhafte Erfahrungen, die man mit Menschen gemacht hat, denen man vertraut hat und die einen dann verlassen und verraten haben. Solche Erfahrungen werden damit verbunden, dass auch Jesus diesen Schmerz am Karfreitag erlitten hat. Dabei spielt eine zentrale Rolle, wie Jesus es dennoch schafft, sich auf Gott zu verlassen, und uns, trotz solcher Erfahrungen, damit Mut macht.

Pröpstin Katrin Wienold-Hocke von der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hält die Predigt und gestaltet die Liturgie gemeinsam hr4 Moderator Hermann Hillebrand. Der Gottesdienst am Karfreitag steht unter dem Motto: Verlassen und verraten. Verlassen, verraten zu werden von den Menschen, auf die ich vertraut habe – das ist ein tiefer Schmerz. Solche Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Predigt und werden damit verbunden, dass auch Jesus am Karfreitag dieesen Schmerz erleidet. Dabei spielt auch eine zentrale Rolle, wie Jesus es dennoch schafft, sich auf Gott zu verlassen und uns damit Mut macht, trotz solcher Erfahrungen wieder Mut zum Leben zu finden.

Ökumenische Verbundenheit

Die Apostelkapelle liegt in Kassel mitten in einem Park. Die Kapelle mit ihrem modernen Kirchenraum wurde erst 1967 erbaut, und ihre Bauherren wünschten, die Apostelkapelle möge eine Stätte sein, an der sich allezeit eine Gemeinde um Gottes Wort und zum Gebet versammelt. Dieser Wunsch hat sich erfüllt. Seit Ostern 2014 feiert auch die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde in einem Seitenteil regelmäßig Gottesdienste. Ein schönes Zeichen ökumenischer Verbundenheit.