Goldene Konfirmation des Jahrganges 1964

Goldene Konfirmation des Jahrganges 1964

Am Sonntag, den 15. Juni 2014, gedachten 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 1964 in der Friedenskirche ihrer Konfirmation bei Pfarrer Lieberg und Pfarrer Dr. Schüler vor 50 Jahren. Einige feierten auch ihre diamantene Konfirmation vor 60 Jahren. Unter der Leitung von Carsten Rohrberg wirkte der Chor der Friedenskirche an der Gottesdienstgestaltung mit, so am Eingang mit dem Choral „Herr Jesu Christ, du zu uns wend“ und vor dem Schlusssegen mit „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Gewohnt souverän gaben die Sängerinnen und Sänger dem Gottesdienst einen festlichen Charakter. Gottfried Elsas, Mirjam Kijewski und Regine Brunke unterstützen mit Geigen und Cello die Vokalmusik, u.a. bei Philipp Heinrich Erlebachs „Sei Lob und Preis mit Ehren“.

Gruppenbilder – Pfarrer Lieberg mit den Mädchen und Jungen des Jg. 1964 und Pfarrer Meißner mit den Jubilaren: 

Pfarrer Matthias Meißner machte in seiner Predigt zum zweiten Korintherbrief Kapitel 13, 11-13 deutlich, dass seit der Konfirmation die Zeit nicht stehen geblieben sei. Das Stadtbild Kassels habe sich seit den Nachkriegsjahren deutlich gewandelt. Aus dem Gemeindehaus der Friedenskirche ist inzwischen das Stadtteilzentrum Vorderer Westen geworden. Die Treppe vor dem Gebäude, wo 1964 die Konfirmationsfotos gemacht wurden, gibt es nicht mehr. Die Gesellschaft habe sich verändert, Frieden und Wohlstand seien nach fast 70 Jahren eine Selbstverständlichkeit, so Meißner weiter. Auch die Konfirmation selbst habe sich geändert. Der Konfirmandenunterricht sei früher zweimal wöchentlich über zwei Jahre erteilt worden, heutzutage nur noch ein Jahr lang einmal wöchentlich. Eine Prüfung vor der Gottesdienstgemeinde gebe es heute auch nicht mehr, ebenso wenig das viele auswendig lernen. Die goldenen und diamantenen Konfirmanden spielten damals täglich im Freien, so im Tannenwäldchen und in Bunkern. Das Fernsehn begann die Welt zu revolutionieren. Mit den Eltern hätte es Streit um die Musik gegeben, die Beatles mit ihren „langen Haaren“ galten der Elterngeneration als schlechtes Vorbild.

>> Zur vollständigen Predigt

// lk, Stand: 15. Juni, am 16. Juni aktualisiert | Wer die Fots in höherer Auflösung benötigt, schickt bitte eine Mail an Lukas Kiepe. Die Predigt ist im Laufe der Woche hier verfügbar.