KiTa in Corona-Zeiten

KiTa in Corona-Zeiten

Auch wenn die KiTa Friedenskirche für die meisten Kinder und Eltern geschlossen ist, geht der Betrieb in der Kindertagesstätte weiter. Die Leiterin der Kita, Claudia Seuthe, berichet:

Kita-Leiterin Claudia Seuthe

Bereits in der ersten Schließungswoche wurde Gruppe für die Notbetreuung geöffnet. Die systemrelevanten Berufe für die Inanspruchnahme der Notdienstbetreuung wöchentlich ergänzt worden, sind es seit dieser Woche zwei Gruppen. In diesen Gruppen werden zur Zeit jeweils 5 Kinder von einer Erzieherin betreut. Die Organisation des Betriebs ist so eingerichtet, dass die Pandemiegefahr möglichst gering ist.

Die Mitarbeiter*innen bleiben bei vollem Lohnausgleich zuhause, wenn sie nicht in der Notdienstbetreuung eingeteilt sind. Es wurde ein Konzept zum Homoffice entwickelt, dass sich mit Themen der pädagogischen Arbeit auseinandersetzt und von den Mitarbeiter*innen in bis zu 4 Stunden wöchentlich erarbeitet wird. Diese Themen werden später in Teamsitzungen wieder aufgegriffen.

Um mit den Kindern und Eltern in Kontakt zu bleiben, haben wir zu Ostern allen Kindern einen süßen Ostergruß geschickt. An unserem Haus habe wir eine Flagge mit der Aufschrift: WIR FREUEN UNS EUCH WIEDERZUSEHEN aufgehangen. Letztes Wochenende haben wir Kinderbibeln an alle Kinder versandt und den Eltern einen Info-Brief beigelegt. In dieser Woche haben wir zu einer Sammlung von bunten, bemalten GLÜCKSSTEINEN aufgerufen, die wir nach der CORONAZEIT zu einem bleibenden Erinnerungsmosaik zusammenfügen werden.

Alle Mitarbeiter*innen waren sehr fleißig dabei, die Gruppenräume aufzuräumen, im Garten zu arbeiten, Sachen zu sortieren etc. Dafür bin ich Ihnen allen sehr dankbar.

Für mich als Leiterin bedeutet diese Zeit eine Neuorientierung in der Leitung der Kindertagesstätte. Es fehlen die fröhlichen Kinderstimmen, die Gespräche mit den Eltern, die leeren Räume und die Stille wirken unwirklich und auch beklemmend in einem sonst sehr lebhaften Haus! Die Mitarbeiter* innen sind zwar im Wechsel im Dienst, doch auch in Zeiten von Telegramm wiegt das die persönliche Kommunikation mit jedem Einzelnen von ihnen nicht auf! Ich vermisse sie sehr! .