Corona: Keine Gottesdienste!

Corona: Keine Gottesdienste!

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass vorerst alle Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen bis Ende April ausfallen werden. Zu den Gottesdienstzeiten wird die Friedenskirche zum persönlichen Gebet geöffnet bleiben.

Außerdem ist die Friedenskirche zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

Dienstag, Mittwoch und Freitag: 14.30 – 16.30 Uhr
Donnerstag: 17.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 10.30 – 12.30 Uhr

Auch an dem kommenden Sonntag wird es wieder eine Videoandacht geben, die ab 9 Uhr hier und über die Onlinekanäle der Landeskirche (ekkw.de, youtube.de, facebook) abrufbar sein wird. Die Andacht wird diesmal Pfarrerin Andrea Wöllenstein halten. Da es nicht allen möglich ist, diese Botschaft auf ekkw.de zu sehen, wird dieser Text auch zum Mitnehmen in der Friedenskirche ausliegen.

Der ARD-Fernsehgottesdienst am Sonntag Lätare wird aus der Münchener Markuskirche gesendet (10.15 bis 11 Uhr).

Der ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag Lätare wird diesmal aus der katholischen Kirche St. Joseph in Bensheim gesendet (9.30 bis 10.15 Uhr).

Inzwischen gibt es viele Angebote zur Verkündigung des Evangeliums im Internet:

Informationen vom 13. März

Aufgrund der von der Stadt Kassel erlassenen Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Ansteckungen mit dem Corona-Virus, hat sich die Kirchengemeinde nach sorgsamer und ernsthafter Abwägung entschlossen, zunächst die Gottesdienste am Sonntag Okuli, 15. März 2020, abzusagen.

Liebe Gemeinde,

seit 112 Jahren feiern wir in der Friedenskirche sonntags Gottesdienst. Aufgrund der von der Stadt Kassel erlassenen Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Ansteckungen mit dem Corona-Virus, hat sich die Kirchengemeinde nach sorgsamer und ernsthafter Abwägung entschlossen, zunächst die Gottesdienste am Sonntag Okuli, 15. März 2020, abzusagen

Diese Entscheidung betrifft:

  • den Gottesdienst in der Apostelkapelle (9 Uhr)
  • den Vorstellungsgottesdienst der Konfirmand*innen mit
  • der KinderKirche in der in der Friedenskirche (10.30 Uhr)
  • und das Kirchenkaffee im Anschluss.

Wie es mit den Gottesdiensten und gemeindlichen Angeboten in Zeiten der Corona-Virus-Pandemie weitergeht, wird der Kirchenvorstand am Mittwoch aufgrund der aktuellen Informationslage entscheiden. Bitte leiten Sie diese Nachricht an alle Gemeindeglieder weiter. Insbesondere auch jene, die wir nicht über die kurzfristige Online-Kommunikation erreichen.

Bitte schließen Sie die Kranken, die Angehörigen, die Menschen in den Gesundheitsdiensten und die Besorgten in Ihre Gebete ein.

Seien Sie behütet in diesen Tagen. Gottes Segen schütze und geleite Sie.

Carsten Köstner-Norbisrath
Matthias Meißner
Britta Gutsch

Gottesdienst in Fernsehen, Radio und Internet

Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:

Im ekkw.de-Veranstaltungskalender werden Gottesdienste gesammelt, die live im Internet gestream werden.

Aktuelle Informationen der Stadt Kassel

Die ansteckende Atemwegserkrankung COVID-19, verursacht durch den Erreger (SARS-CoV-2) aus der Familie der Coronaviren, beschäftigt viele Menschen. Auf dieser Seite informiert die Stadt Kassel fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen.

Schließung der Kindertagesstätte Friedenskirche

Alle Kita- und Hortgebäude in Kassel schließen von Dienstag, 17. März, zunächst bis zum Ende der Osterferien (20. April 2020). Die Stadt Kassel folgt damit den Vorgaben der Hessischen Landesregierung von Freitagabend.

Für Kinder von Funktionsträgern (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Justiz, Ärtzeschaft und Pflegekräfte) richtet die Stadt eine Notbetreuung ein.

Schließung der Schulen: Konfirmandenunterricht fällt aus

Wegen der Corona-Pandemie wird ebenfalls der Unterricht in allen Kasseler Schulen ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt. Das bedeutet, dass auch der Konfirmandenunterricht ausfallen wird.

Seniorengymastik am Montag entfällt

Psalm 34: Unter Gottes Schutz

Ich will den Herrn loben allezeit;
sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Meine Seele soll sich rühmen des Herrn,
dass es die Elenden hören und sich freuen.

Preiset mit mir den Herrn
und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen!

Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir
und errettete mich aus aller meiner Furcht.

Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude,
und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Als einer im Elend rief, hörte der Herr
und half ihm aus allen seinen Nöten.

Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten,
und hilft ihnen heraus.

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.
Wohl dem, der auf ihn trauet!

Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen!
Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.

Reiche müssen darben und hungern;
aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr
und errettet sie aus all ihrer Not.

Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind,
und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.

Der Gerechte muss viel erleiden,
aber aus alledem hilft ihm der Herr.

Der Herr erlöst das Leben seiner Knechte,
und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.

«Coronavirus (SARS-CoV-2) – Aktuelle landeskirchliche Empfehlungen»

Kassel (medio). Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, hat sich heute in einem Schreiben an alle Pfarrerinnen und Pfarrer sowie weitere hauptamtlich Tätige gewandt und folgende Empfehlungen zum Umgang mit der aktuellen Situation im Blick auf das Coronavirus ausgesprochen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

aufgrund der aktuellen Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Institutes im Blick auf den Coronavirus wende ich mich heute an Sie mit Handlungsempfehlungen im Umgang mit kirchlichen Veranstaltungen. Der Aufruf der Bundesregierung, nach Möglichkeit auf Sozialkontakte zu verzichten, ist im Augenblick kein Widerspruch zu gelebter Nächstenliebe, sondern ihr Ausdruck. Für die kirchliche Arbeit bedeutet das, dass wir unsere Arbeitsformen, wo immer es möglich ist, an die aktuelle Lage anpassen müssen. Darum empfehlen wir Ihnen

  1. Gottesdienste und weitere kirchliche Veranstaltungen abzusagen, vorerst bis Ende April. Stattdessen bitten wir Sie, die Kirchenräume nach Möglichkeit offen zu halten und die Glocken weiter zu läuten, auch zu den Gebetszeiten. Wir regen an, Gebetstexte zum Mitnehmen auszulegen.
  2. Über ekkw.de und facebook werden wir Ihnen Hinweise auf online abrufbare Gottesdienste und digitale Gebetsformate zur Verfügung stellen. Wir arbeiten daran, weitere geistliche Angebote über das Internet und per Telefonabruf zugänglich zu machen.
  3. Wir bitten Sie, vor Ort telefonische oder digitale Kommunikationsketten aufzubauen, damit Menschen, die zu Hause bleiben wollen oder müssen, nicht von allen sozialen Kontakten abgeschnitten sind. Denken Sie dabei besonders an ältere Menschen und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Risiken.
  4. Bitte informieren Sie die Menschen in Ihren Gemeinden, wie sie seelsorgerliche Begleitung, z.B. auch telefonisch oder per Mail, erhalten.
  5. Wir raten dazu, Konfirmationen und Jubelkonfirmationen auf den Sommer oder Herbst zu verschieben. Das Gleiche gilt auch für Taufen und Trauungen.
  6. Tote zu bestatten ist ein Werk der Barmherzigkeit. Daher bitten wir Sie, Trauerfeiern nach Möglichkeit durchzuführen. Dazu gehören auch die Bestattungen von Menschen, die am Corona-Virus gestorben sind. Wir bitten darum, Pfarrerinnen und Pfarrer, die selbst zur Risikogruppe gehören, in den Kooperationsräumen zu vertreten.
  7. Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an die Dekaninnen und Dekane, mit denen wir in ständigem Kontakt stehen.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir dazu beitragen, Ansteckungsrisiken zu reduzieren und zugleich die Botschaft von der Liebe Gottes weiter zu sagen und Sorgenetze zu knüpfen. So wird es hoffentlich gelingen, die Menschen in dieser ungewöhnlichen Situation gut zu begleiten. Wir stehen dabei gemeinsam vor der Herausforderung, das kirchliche Leben nicht zum Stillstand zu bringen, sondern es in anderen Formen weiter zu führen.

Möge uns dabei das Wort auf 2. Tim 1, 7 stärken und begleiten:

«Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.»

Bischöfin Dr. Beate Hofmann