Neue Geschäftsführerin für Diakonisches Werk Region Kassel

Neue Geschäftsführerin für Diakonisches Werk Region Kassel

Pfarrerin Tamara Morgenroth (51) wird neue Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Region Kassel. Sie wird ihr neues Amt am 1. Januar als Nachfolgerin von Gerd Bechtel antreten, der in ein Sabbatjahr geht.

Morgenroth war bisher als Referentin des Vorstandes der Diakonie Hessen tätig und hat neben ihrer theologischen Ausbildung eine abgeschlossene Zusatzausbildung im Nonprofit-Management. Eines ihrer Ziele sei es, das Fundraising auszubauen, sagte sie. Dabei setze sie auf Ideen der rund 200 innovativen Mitarbeiter, die das größte regionale Diakonische Werk in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat.

Unter anderem werde es am1. März kommenden Jahres ein “Charity-Dinner” geben, zu dem rund 100 Personen eingeladen worden seien, sagte Morgenroth. Die Schirmherrschaft habe Bischöfin Beate Hofmann übernommen. Das Thema Fundraising werde angesichts des zu erwartenden Rückgangs kirchlicher Mittel immer wichtiger, ergänzte Bechtel. Ein großer Teil seiner Arbeit in den vergangenen zehn Jahren sei der Projektförderung gewidmet gewesen, bei der Geldgeber für konkrete Vorhaben gesucht und gefunden worden seien. Durch die verbesserte finanzielle Lage der Stadt Kassel sei man zuletzt auch besser durch städtische und Mittel des Landkreises gefördert worden, so etwa beim Beratungsangebot zum Thema exzessiver Medienkonsum.

Einschneidende Ereignisse in der Vergangenheit seien die Übernahme des Vereins für Ausbildung, Beratung, Integration und Arbeit Vellmar in 2013 sowie der Zusammenschluss der Diakonischen Werke Kassel und Kassel-Land vor drei Jahren gewesen, sagte Bechtel. Von Kirchengemeinden seien zudem zwei Gemeindehäuser übernommen worden, in den diakonische Einrichtungen untergebracht wurden, eine dritte Übernahme stehe 2020 an.

Im Januar stehe zudem die Auswertung einer Befragung der Mitarbeiter auf dem Programm, fuhr Bechtel fort. Zufriedene und gesunde Mitarbeiter seien von größter Bedeutung für sie, ergänzte Morgenroth. Das bisher sehr gute Verhältnis zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitervertretung wolle sie fortführen. (epd/16.12.2019)